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Vier Wochen kostenlos die Heimatzeitung im Unterricht lesen und sie als wertvolle Informationsquelle kennenlernen - das bietet das Projekt "Zeitung in die Schule/ Schule in die Zeitung" (ZIS) der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/ Landshuter Zeitung. Das Medienprojekt gibt es bereits seit 2001 und verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass die Tageszeitung eine seriöse und zuverlässige Informationsquelle ist. Denn Zeitung lesen ist mehr als nur Lesen. Es bedeutet, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, sich Themen kritisch zu widmen und anhand des Tagesgeschehens unter neuen Blickwinkeln zu lernen. Die Beschäftigung mit dem Medium Tageszeitung soll außerdem die Lesekompetenz der Schüler fördern. So möchte das Zeitungshaus einen wertvollen Beitrag zur Demokratie und zum Bildungsauftrag leisten.
Jeder Schüler der Klasse 8a erhält die nächsten vier Wochen den Dingolfinger Anzeiger. Das Beste - dieser Service ist kostenlos. Im Rahmen des Projekts hat die Klasse 8a mit ihrem Klassenleiter Helmar Ostermeier die Druckerei in Straubing besucht. Dort wurden sie von Projektleiter Herrn Rauschendorfer begrüßt. Während der einstündigen Führung bekamen die Schüler einen Einblick in den komplexen Betriebsablauf einer Zeitungsdruckerei. Hier darf nichts schiefgehen und alle Abläufe sind an zeitliche Vorgaben gebunden, damit die Zeitung rechtzeitig beim Kunden ist. Zum Abschluss bekam jeder Schüler noch ein Rucksackerl mit Block und Bleistift als „Zuckerl“ geschenkt.

Mit Schal und Mütze dick vermummt versammelten sich die Kinder der Klassen 3a und 3b beim Hartlwirt in Lichting. Dazu begrüßte der Landauer Förster Tobias Schropp vom AELF sowie die zertifizierte Waldpädagogin Katharina Limbrunner die Kinder mit ihren Lehrkräften Kathrin Schwarzmeier und Ramona Büchner. Bevor es losging, gab der Förster den Schülern noch einige Verhaltensregeln mit auf den Weg. Unter anderem durften die Schüler keine Pilze anfassen und kein Feuer machen. Dabei stellte sich heraus, dass die Kinder bereits eine Menge wussten. Dennoch gab es viel Überraschendes zu bestaunen.

An Knochenschädeln hatten die Kinder die Aufgabe, die Tiere zu erkennen. Anhand eines Baumquerschnittes wurden die Altersringe erklärt und was man daraus lesen kann. Entlang des Weges lugte ein Dachs oder ein Eichelhäher aus dem Gebüsch und Herr Schropp hatte freilich zu jedem Tier eine spezifische Artenbeschreibung und jeweils eine passende Frage parat. Auch auf die Problematik des Borkenkäfers wurde eingegangen. Diese hatte der Förster zur genaueren Ansicht in einem Behälter dabei, damit die Schüler die Schädlinge aus nächster Nähe begutachten konnten.

Vorbei am Jägersitz und einer Futterkrippe, mahnte Förster Tobias Schropp plötzlich zur absoluten Ruhe. Unweit links im Gebüsch standen zwei Rehe. Auch auf die verschiedenen Laub- und Nadelbäume wurde eingegangen.

Die drei Stunden vergingen wie im Flug und machten großen Spaß.

Der Leiter der Stadtbibliothek Dingolfing Thomas Jablonski nahm sich Zeit und kam an die Grundschule Gottfrieding zu einer Lesung aus verschiedenen Kinderbüchern.
Ziel der Veranstaltung war es das Leseinteresse der Kinder zu wecken und zu fördern. Mittels Powerpoint wurden die Geschichten mit Bildern und Tongeräuschen visuell und akustisch unterstützt. Die Kinder der ersten und zweiten Klasse hörten die Geschichten aus „Ich bin der Schönste im ganzen Land“ von Autor Mario Ramos. Darin geht es um einen Wolf, der behauptet der Schönste zu sein und es sich von allen bestätigen lässt.
„Schlimme Miezi!“ von Adam Stower beschreibt lustige Geschichten, unter anderem „Hurra Lilly“ bekommt ein schönes Schmusekätzchen geschenkt. Für die dritte und vierte Klasse gab es Erzählungen aus "Herr Fuchs mag Bücher" von der Autorin Franziska Biermann. So war es für alle Kinder ein interessanter Vormittag, der die Leselust sicherlich steigerte.