Die 4. Klassen besuchen das Schulmuseum Ahrain

von Helmar Ostermeier

Wie ging Schule früher? Wie wurde gelernt? Was durfte man und was nicht? Waren die Lehrkräfte früher wirklich so streng? Nachdem wir im Heimat- und Sachunterricht schon einiges über die Schulzeit unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern gelernt haben, besuchten wir, also die beiden 4. Klassen, am 06. Mai das Schulmuseum in Ahrain.

Zu Beginn machten wir eine Zeitreise und fanden uns in einer Schulstube von 1870 wieder. Zucht und Ordnung sowie Mathematik und Sachunterricht stand auf dem Stundenplan. Auch ein Gedicht mussten wir lernen.  

Im Anschluss wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt und durften vier Stationen durchlaufen, die jeweils von ehrenamtlichen Senioren und Seniorinnen (größtenteils ehemalige Lehrkräfte) geleitet wurden:

An der Station „Schiefertafel“ lernten wir, mit Schiefertafel und Griffel Buchstaben der Sütterlin-Schrift zu schreiben. Die Station „Lob und Tadel“ zeigte eindrucksvoll den rauhen Umgang in der Schulstube, wenn sich die Kinder nicht so benahmen, wie es sich der Lehrer vorgestellt hat. An einer weiteren Station durften wir austesten, wie es war, mit Gänsefeder bzw. Stahlfeder und Tintenfass zu schreiben. Und in der Station „Schulstube“ erklärte uns die Lehrkraft, wie die Schulstube aufgebaut war, welches Schulmaterial die Kinder hatten und welche Aufgaben die Kinder damals im Klassenzimmer übernehmen mussten.

Wir waren uns alle einig, dass das ein sehr spannender und lehrreicher Vormittag war.