Aktuelles
von Helmar Ostermeier
Klasse 1B erhält Sicherheitsüberwürfe +++ Sichtbarkeit schafft Sicherheit +++ Erstklässler im Landkreis werden mit reflektierenden Warnwesten ausgestattet
Gottfrieding (ez). Strahlende Kinderaugen und leuchtende Reflektoren an den Sicherheitsüberwürfen - so können die Erstklässler nun künftig ihren Schulweg zurücklegen. Die fremde Umgebung, ein anderer Tagesablauf, neue Freunde - der Schulanfang gestaltet sich aufregend für die Buben und Mädchen.
Ungewohnt ist zudem der tägliche Schulweg und der damit verbundene oft turbulente Straßenverkehr. Um die Sicherheit für die Kinder zu erhöhen, stattet die AOK-Direktion Straubing-Bogen-Dingolfing-Landau alle Abc-Schützen der Grundschulen im Landkreis mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus.
Die Kinder der Klasse 1b nahmen stellvertretend für die Erstklässler im Landkreis die Warnwesten entgegen.
Die AOK kooperiert bei der Aktion mit der Landesverkehrswacht Bayern. Gemeinsam habe man sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder zu erhöhen. In diesem Schuljahr werden davon bayernweit mehr als 106 000 an die Abc-Schützen verteilt. Der tägliche Schulweg stellt oftmals eine Herausforderung dar
„Im Herbst und Winter kommen jetzt auch noch schlechte Witterungs- und Sichtbedingungen dazu", so Georg Kagermeier, Direktor der AOK Direktion Straubing-Bogen-Dingolfing-Landau.
Sehen und gesehen werden Kinder können den Straßenverkehr noch nicht hinreichend über-blicken. Dafür sind sie körperlich schlicht zu klein. Umgekehrt sind die kleinen Fußgänger für andere Verkehrsteilnehmende oft schwer auszumachen. Sie verhalten sich spontaner und impulsiver als Erwachsene und laufen oft ohne Vorwarnung auf die Straße. „Sehen Grundsatz hilft, den Schulweg sicherer zu machen und die Sicherheitsüberwürfe tragen dazu wesentlich bei, erklärte Kagermeier.
Im Herbst beginnt zudem dunkle Jahreszeit, in der sich Kinder häufig in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter auf den Weg zur Schule machen müssen.
Autofahrende erkennen Fußgänger in dunkler Kleidung erst auf eine Entfernung von 25 Metern. Helle Kleidung erweitert die Sichtbarkeit bereits auf rund 50 Meter, mit Reflektoren steigert sie sich laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sogar auf bis zu 160 Meter.
Bewährte Zusammenarbeit
„Verkehrssicherheit fördern und Verkehrsunfälle vermeiden - das ist unser Anspruch und dazu tragen die sogenannten Warndreiecke einen wesentlichen Teil bei", so Landrat Werner Bumeder. Er dankte zusammen mit Schulamtsdirektor Stefan Pielmeier für die Unterstützung und bat darum, dass die Warnwesten rege genutzt werden. Pielmeier fügte an, dass die Kinder Vorbilder für die Erwachsenen sein können, die selbst oft nicht bedenken, dass sie zu dunkel gekleidet sind, um in Dunkeln wahrgenommen zu werden.
Rektor Helmar Ostermeier dankte stellvertretend für alle Schulen für diese wertvolle Unterstützung. Und Dieter Meindl von der Polizeidirektion Dingolfing brachte es auf den Punkt: "Zieht sie an, die Autos sind riesig, ihr seid klein. Doch so werdet ihr gesehen und so machen wir's!" Mit Kopfnicken und einem lauten Danke bestätigten die Kinder diese Aussage.
An den Grundschulen wird der Fokus zum Schuljahresbeginn ebenfalls in die Verkehrserziehung gelegt. „Sicher zur Schule" ist das Motto und die Kinder konnten bereits mit Wissen hierzu punkten.
von Helmar Ostermeier
3a und 3b auf Erlebnistour
Am Freitag, den 18.10.2024, waren die Klassen 3a und 3b von der GS Mamming/Gottfrieding (mit Kathy Limbrunner) unterwegs auf dem VR-Walderlebnispfad in Parnkofen. Hier haben sie viel über die Tiere und die Pflanzen des Waldes und über den Wald im Allgemeinen gelernt. Spielerisch wurden sie an die verschiedenen Bäume und Tiere herangeführt und konnten ihr Wissen immer wieder anbringen. Bei einem Picknick im Wald und einer Spielpause wurde der Kopf wieder frei für neues interessantes Wissen. Es war ein rundum gelungener Vormittag.
von Helmar Ostermeier
Rathauserkundung und viele Fragen vierte Klasse der Grundschule Gottfrieding waren zu Gast im Rathaus
Mamming. (ez) In den vierten Klasse wird im Heimat- und Sachkundeunterricht großer Wert auf die Bedeutung der Heimat gelegt. Vor allem die Vertrautheit mit der unmittelbaren Umgebung solle die emotionale Beziehung zur Heimat festigen. Dazu gehört unter anderem das Kennenlernen der örtlichen Kultur sowie die Beschäftigung mit sozialen und politischen Strukturen. So hat man sich seit Schuljahresbeginn im Unterricht mit den politischen Strukturen beginnend von der Heimatgemeinde, über den Landkreis auseinandergesetzt. Speziell waren die Ämter im Rathaus, die Aufgaben der Gemeinde und Gemeinderat Thema. Nun war man ins Rathaus gekommen, wo die Schüler das Gelernte im Echt-Betrieb erkunden durften. Bürgermeister Gerald Rost und sein Mitarbeiterteam gewährten hierbei einen Einblick hinter die Kulissen der Verwaltungsgemeinschaft.
Gemeinsam ging es durch die Ämter im Rathaus, vom Einwohnermeldeamt zum Standesamt, von der Kasse und Kämmerei bis hin zum Vorzimmer, Bürgermeisterzimmer und Sitzungssaal. Dort stellten die jeweiligen Mitarbeiter ihre Aufgaben näher vor. Wo kann der Ausweis beantragt werden und wie funktioniert es, wo geht man mit einem Bauplan hin oder wo werden die Rechnungen der Gemeinde bezahlt – sie erhielten im Schnelldurchgang einen umfangreichen Einblick in die Geschehnisse im Rathaus. Natürlich hatten die Schüler allerhand Fragen mitgebracht. Ob er gerne Bürgermeister ist, wie lange Gerald Rost schon das Amt inne hat, was ihm am besten gefällt und welches Bauvorhaben als nächstes angestoßen wird – die Kinder waren sehr interessiert. Und sie hatten sogar einen detaillierten Wunsch mitgebracht. Der Spielplatz an der Grundschule Gottfrieding ist täglich ab 8 Uhr für die Bevölkerung geöffnet. Gefragt wurde deshalb, ob dieser nicht erst nach Unterrichtsschluss, also ab 14 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich sein könnte. Das Thema werde er aufgreifen, betonte er und freute sich, dass die Kinder sich mit Ideen und Anliegen in der Heimat einbringen mögen. Die Klasse war zusammen mit Klassenlehrerin Margit Großert in Mamming. Wie Rost betonte, habe man auch in Gottfrieding mit der Gemeindekanzlei eine Anlaufstelle, die immer am Mittwoch besetzt ist, um den Bürgern dort auch ortsnah Hilfe bieten zu können.
